Ungewisse Zukunft

by theguy

Alles bewegt sich, bewegt sich vorwärts ohne stehen zu bleiben, gefangen sind wir in dem Strom der Zeit der einen mitreißt, altes zurücklässt und vergangenes oft nicht würdigt sondern lieblos durch neues ersetzt, Neues, dass weder fertig gereift noch fertig entwickelt ist, neues das oft noch nicht mal auf Papier geplant wurde… gestoßen wird man in neue Welten ohne Plan und Ziel, man steht da und fragt sich, wo ist mein Domizil, meine Heimat, meine Zuflucht, wo ist der Platz an dem ich meine Sorgen kund tu, wo ist der Mensch der sich meinem Kummer öffnet, wo das Tier das sich meinen Ängsten stellt und wo das Ziel das meine Träume enthält. Mit leerem Blick steht man da, blickend in grauen Nebel der einen in sich verschleiert und verhüllt, einen mit Ungewissheit erfüllt.

Tiefgründig denken

by thegirl

Liebe und Hass. Schwarz und Weiß. Gut und Böse. Höhen und Tiefen. Normal oder Anders.
Diese Listen könnten wir mit so vielen weiteren Komponenten weiterführen und fortsetzen. Wir leben in einer Welt in der es fast zur Regel geworden ist das wir verurteilen ohne es hinterfragen. Nur weil alle es es so machen, weil die Masse es uns vorlebt wir denken wenn alles es machen ist es schon okay und dies rechtfertig unser Handeln. Aber ist es wirklich so? Ist etwas direkt okay nur weil es alle so machen, nur weil es etabliert in die Gesellschaft ist? Es gibt nur die eine Richtung oder die andere aber viele machen sich keine Gedanken mehr darüber ob es etwas dazwischen gibt. Oft ist es gar nicht unsere Meinung weil wir uns dessen gar nicht bewusst sind oder wir uns gar nicht damit auseinandergesetzt haben oder uns auseinandersetzen wollen, denn so ist es ja viel leichter. Wenn man die Dinge nur oberflächlich betrachtet dann kommen sie uns nicht nahe und wir können unser Leben so weiterführen wie bisher. Doch was wäre wenn wir mal hinter die Fassaden blicken würden? Was würden wir entdecken und wären wir schockiert oder erfreut? Wir könnten Wege einschlagen von denen wir vielleicht bisher gar nichts wussten. Schlage Wege ein die dich überraschen die neu sind und sei mutig neues zu wagen.

Zwischenwelten

by theguy

Wir leben in einer Welt die wir als real und wirklich bezeichnen, doch ist das alles um uns herum tatsächlich real und wirklich? Leben wir nicht vielleicht in einer völlig surrealen Welt, an die wir uns bloß über Jahrzehnte hinweg gewöhnt haben? Wie viele Dimensionen gibt es? 3? 4? Oder gibt es vielleicht viele mehr, die wir bloß noch nicht entdeckt haben. Manche Menschen begeben sich auf Entdeckungsreise, erleben Zwischenwelten die dem normalen Menschen verborgen bleiben. Doch hat es einen Grund das diese Welten nur durch umstrittene Methoden betreten und erlebt werden können? Warum sind diese nicht jedem Menschen zugänglich? Warum ist die „normale Welt“ real, und die Zwischenwelten surreal? Ist es nicht vielleicht umgekehrt? Sind wir nicht vielleicht alle betäubt, betäubt damit uns die wirkliche Welt, die „echte“ Realität, verborgen bleibt? Und lassen sich diese Fragen tatsächlich durch Studien, Physik und Chemie beantworten? Oder sollten wir nicht einfach auf ein Zeichen des Universums warten, ein Zeichen das uns zeigt, wie wir in die Realität zurückkehren können..?

Du siehst die Menschen, du siehst sie an, du weißt nicht was in ihnen vorgeht, was sie denken, was sie fühlen, aber doch sind sie da, manchmal für dich, manchmal gegen dich, und manchmal einfach auch nur da. Beobachte es selbst, auf der Straße, in der U-Bahn, am Bahnhof, du siehst unzählige Gesichter, die meisten nur kurz und selbst wenn sie dich etwas länger auf deiner Fahrt begleiten wirst du schon am nächsten Abend nicht mehr wissen wie sie ausgesehen haben.. Du machst dir Gedanken, was fühlen diese Menschen? Was denken sie? Was ist ihre Geschichte? Wohin fahren sie? Was liegt vor ihnen und was haben sie bereits erlebt? Du denkst über diese Fragen nach, fantasierst und grübelst, und ehe du dich versiehst siehst du plötzlich ein anderes, wiederum neues, Gesicht vor dir.. Wo ist die Person über die du dir gerade noch den Kopf zerbrochen hast hinverschwunden? Hat sie gemerkt, wie du versucht hast über sie nachzudenken ohne sie auffällig anzusehen? Hat sie auch dir den ein oder anderen Gedanken gewidmet? Du weißt es nicht und wirst es nie wissen.. Stell dir vor wie viele Menschen dich schon angesehen haben.. Manche davon hast du vielleicht bemerkt, andere hast du nie selbst gesehen.. Nie wirst du wissen was und wie diese anderen Menschen über dich gedacht haben, ob sie überhaupt über dich nachgedacht haben? Oder ob sie viel zu sehr mit ihren eigenen Gedanken, Problemen uns Schicksalen beschäftigt waren, so stark beschäftigt das sie gerade noch die Haltestange erwischten als der Zug anfuhr.. So wie auch das Leben fährt, mal ruhig, mal rasant, mal schnell, mal langsam.. Und wenn es abrupt abbremst versuchst du dich anzuhalten, vielleicht nicht an Haltestangen wie im Zug, sondern an Menschen, Menschen die dir Halt und das Gefühl von Geborgenheit schenken.. Menschen die einen verstehen, schätzen und für einen einstehen.. Diese Menschen zählt es zu finden, besser jetzt als zu spät, denn einmal nicht die Haltestange erwischt fällst du um, landest hart, versuchst umgeben von starren Blicken aufzustehen, suchst Halt aber findest ihn nicht, bleibst liegen, beginnst zu träumen…

Tapfer bleiben

by thegirl

Menschen sind eine einzige und endlose Enttäuschung. Am Weg zum Tod versuchen sie ihr Leben mit möglichst wichtigen Dingen zu füllen, man soll sich an sie erinnern das sie etwas besonderes waren und etwas im Leben geleistet haben. Alle sind besessen von den Gedanken in der Welt ein Zeichen zu hinterlassen, der Nachwelt etwas gutes zu tun. Alle wollen den Tod überdauern, doch in Wirklichkeit sind wir nur weitere namenslose Opfer auf der endlos langen Liste der Toten. Wir sind nicht bedeutend und werden nichts bewegen, wir sind geboren um ausselektiert zu werden, geboren um zu sterben. Es ist ein ruhmloser Kampf gegen den Tod und wir können ihn nicht besiegen, das einzige was wir hinterlassen sind Verbliebene die noch etwas verweilen auf dieser Erde und dann selbst gehen und alles nimmt seinen Lauf und niemand weiß mehr das du je existiert hast. Die wahre Tapferkeit des Lebens besteht darin zu wissen das es sinnlos ist und es trotzdem zu verkraften, oder auch nicht es spielt keine Rolle.

Mitschwimmen

by thegirl

Manchmal kommen wir von unseren Wegen ab, wir lassen uns blenden von anderen Menschen, von ihrem Besitz, von ihrem Standpunkt und vom Einfluss anderer. Medien geben uns den Anschein Dinge zu brauchen und zu wollen die eigentlich keinen Nutzen für uns haben die wir eigentlich gar nicht brauchen, ich denke der Mensch bräuchte so viel weniger um wirklich glücklich zu sein nur durch Generationen und Jahre haben wir diese Fähigkeit verlernt wir wollen immer mehr. Mehr von allem, dies versetzt uns in Stress immer erreichbar zu sein, immer das Neueste vom Neusten haben zu müssen, einfach mit der Masse mitschwimmen da man sonst womöglich nicht mehr dazugehört, aber muss man jeden Trend euphorisch mitmachen, muss man sich so einer Bewegung wirklich anpassen oder wäre es nicht besser einfach nicht dazuzugehören? Wer aus der Masse raussticht ist ein Außenseiter, wer nicht nach dem System funktioniert geht in der Masse unter. Nach und nach verlieren wir so unsere Ziele aus den Augen sie verschwimmen vor uns im nichts. Wir wollen Ziele die uns die Gesellschaft setzt, die wichtig zu sein scheinen und gut nur weil es irgendjemand mal als gut befunden hat, aber ist es wirklich das was wir wollen? Ist es das was du wirklich willst?

Bilder lügen

by thegirl

Vermisst du sie nicht auch oft, die guten alten Zeiten? Wo doch alles so viel besser schien? Wo du viel glücklicher warst? Aber denkst du nicht das die Bilder dich trügen? Fotos enthalten meist schöne Momente selten werden traurige eingefangen, aber man war früher ja genauso traurig am Boden zerstört und fand das Leben sinnlos, nur die Bilder zeigen dir eine verzerrte Wahrnehmung und du denkst dir früher war sowieso besser.
Wieso leben wir immer rückwärts und sehen nicht die schönen Dinge vor uns, wieso reden wir von früher wenn es doch schon längst Vergangenheit ist? Wieso reden wir nicht über morgen oder das hier und jetzt? Gestern kannst du nicht verändern dein morgen  sehr wohl! Du kannst dein morgen mit allen bunten Farben schmücken die du möchtest du kannst es dir so gestalten das es für dich perfekt ist, du kannst aus den Fehlern lernen du getan hast und gutes vollbringen. Nur fällt uns das so schwer? Leben kann man nur vorwärts, verstehen nur rückwärts, stehen zu bleiben um es zu verstehen ist aber keine Option. Sieh die Chancen vor dir und blicke nicht zurück auf vergangen Tage, du hast noch so viele Tage vor dir die du mit großen Glanz schmücken kannst, nutze das!

Tod

by thegirl

Der Tod ist uns so nah dass wir es nicht zu fassen glauben. Plötzlich holt er uns heim und hinterlässt ein schwarzes Loch was wir kaum glauben können. Der Tod ist hier und überall. Wir verdrängen diese Tatsache oft, aber er ist omnipräsent. Wir wollen und können es nicht wahrhaben und dann schlägt er uns fest in die Magengrube. Es läuft die ein kalter Schauen über den Rücken weil du nicht dachtest das es dir passieren könnte, aber irgendwann holt er uns alle ein. Sollten wir uns nicht mehr damit auseinandersetzen oder sollten wir so leben als ob jeder Tag unser letzter wäre? Vielleicht hat der Tod auch etwas inspirierendes an sich und bringt die größten Geschenke hervor. Wir wissen nicht was nach dem Tod geschieht, aber vielleicht ist diese Welt in die wir kommen besser als die jene hier. Vielleicht ist der Tod nicht das Ende sondern der Anfang eines großen Abenteuers von dem wir noch nicht erfahren haben. Vielleicht fallen wir aber auch in ein großes tiefes Loch. Es ist die Ungewissheit die uns plagt.

Türen

by thegirl

Man kann sich nicht ein Leben lang die Türen offen halten, um keine Chance zu verpassen. Denn wer durch keine Tür geht und keinen Schritt nach vorne wagt, dem fallen Jahr für Jahr die Türen eine nach der anderen zu. Manchmal muss man mutig sein und etwas wagen, über seine Grenzen hinausgehen und über seinen Horizont hinaussehen. Wer selber leben will, muss Entscheidungen treffen im Großen wie im Kleinen. Wer sich entscheidet – wertet, wählt, und das bedeutet Verzicht. Denn jede Tür, die man öffnet, verschließt eine andere. Man sollte nicht so tun als könne man errechnen und beweisen, was hinter jeder Tür geschehen wird. Ein jeder Schritt auch überdacht und überprüft ist doch ein Wagnis und verlangt ein Ziel. Vielleicht verfolgen wir nicht immer die richtigen Ziele und kommen erst lange Zeit später darauf dass es nicht das richtige war, aber was macht das schon? Wir sind auf unseren Wegen durch unsere verschiedenen Türen, so viele Erfahrungen reicher geworden, haben gelitten geweint und daraus gelernt. Verluste schmerzen, aber diese gehören zum Leben dazu, und aus weiter Ferne betrachtet ergibt vieles dann oft Sinn was in der Situation als so schmerzlich und unfair vom Leben empfunden wurde.

Glück

by thegirl

Rennen wir unserem Glück davon? Glück kann man nicht kaufen oder besitzen Glück ist etwas völlig surreales und für jeden Menschen ist es etwas völlig anderes, es gibt wohl tausende Definitionen von Glück. Okay nun ja vielleicht muss ich zugeben das ich mein Glück doch kaufen kann zumindest für eine kurze Zeitspanne verspürt man so etwas wie Glück wenn man sich einen langersehnten Wunsch einer materiellen Begierde leistet. Doch ist dass das wahre Glück? Sind Menschen die wahres Glück bei materiellen Dingen empfinden nicht etwas beschränkt in ihrem Horizont wo es doch so viel anderes gibt wo man Glück empfinden könnte? Doch wobei empfinden Menschen Glück? Wenn sie den Bus erwischen obwohl sie viel zu spät losgelaufen sind? Wenn die Sonne strahlt oder man einen beruflichen Erfolg feiern kann? Und was ist Glück überhaupt sollten wir es näher definieren um es zu wissen? Aber wollen wir nicht immer mehr? Wenn wir jenes Ziel erreicht haben gleich dem nächsten hinterherjagen? Verlieren wir so unser Glück aus den Augen? Sind es nicht die kleinen Dinge und Augenblicke in denen das Glück verborgen liegt?