Ungewisse Zukunft

by theguy

Alles bewegt sich, bewegt sich vorwärts ohne stehen zu bleiben, gefangen sind wir in dem Strom der Zeit der einen mitreißt, altes zurücklässt und vergangenes oft nicht würdigt sondern lieblos durch neues ersetzt, Neues, dass weder fertig gereift noch fertig entwickelt ist, neues das oft noch nicht mal auf Papier geplant wurde… gestoßen wird man in neue Welten ohne Plan und Ziel, man steht da und fragt sich, wo ist mein Domizil, meine Heimat, meine Zuflucht, wo ist der Platz an dem ich meine Sorgen kund tu, wo ist der Mensch der sich meinem Kummer öffnet, wo das Tier das sich meinen Ängsten stellt und wo das Ziel das meine Träume enthält. Mit leerem Blick steht man da, blickend in grauen Nebel der einen in sich verschleiert und verhüllt, einen mit Ungewissheit erfüllt.

Zwischenwelten

by theguy

Wir leben in einer Welt die wir als real und wirklich bezeichnen, doch ist das alles um uns herum tatsächlich real und wirklich? Leben wir nicht vielleicht in einer völlig surrealen Welt, an die wir uns bloß über Jahrzehnte hinweg gewöhnt haben? Wie viele Dimensionen gibt es? 3? 4? Oder gibt es vielleicht viele mehr, die wir bloß noch nicht entdeckt haben. Manche Menschen begeben sich auf Entdeckungsreise, erleben Zwischenwelten die dem normalen Menschen verborgen bleiben. Doch hat es einen Grund das diese Welten nur durch umstrittene Methoden betreten und erlebt werden können? Warum sind diese nicht jedem Menschen zugänglich? Warum ist die „normale Welt“ real, und die Zwischenwelten surreal? Ist es nicht vielleicht umgekehrt? Sind wir nicht vielleicht alle betäubt, betäubt damit uns die wirkliche Welt, die „echte“ Realität, verborgen bleibt? Und lassen sich diese Fragen tatsächlich durch Studien, Physik und Chemie beantworten? Oder sollten wir nicht einfach auf ein Zeichen des Universums warten, ein Zeichen das uns zeigt, wie wir in die Realität zurückkehren können..?

Du siehst die Menschen, du siehst sie an, du weißt nicht was in ihnen vorgeht, was sie denken, was sie fühlen, aber doch sind sie da, manchmal für dich, manchmal gegen dich, und manchmal einfach auch nur da. Beobachte es selbst, auf der Straße, in der U-Bahn, am Bahnhof, du siehst unzählige Gesichter, die meisten nur kurz und selbst wenn sie dich etwas länger auf deiner Fahrt begleiten wirst du schon am nächsten Abend nicht mehr wissen wie sie ausgesehen haben.. Du machst dir Gedanken, was fühlen diese Menschen? Was denken sie? Was ist ihre Geschichte? Wohin fahren sie? Was liegt vor ihnen und was haben sie bereits erlebt? Du denkst über diese Fragen nach, fantasierst und grübelst, und ehe du dich versiehst siehst du plötzlich ein anderes, wiederum neues, Gesicht vor dir.. Wo ist die Person über die du dir gerade noch den Kopf zerbrochen hast hinverschwunden? Hat sie gemerkt, wie du versucht hast über sie nachzudenken ohne sie auffällig anzusehen? Hat sie auch dir den ein oder anderen Gedanken gewidmet? Du weißt es nicht und wirst es nie wissen.. Stell dir vor wie viele Menschen dich schon angesehen haben.. Manche davon hast du vielleicht bemerkt, andere hast du nie selbst gesehen.. Nie wirst du wissen was und wie diese anderen Menschen über dich gedacht haben, ob sie überhaupt über dich nachgedacht haben? Oder ob sie viel zu sehr mit ihren eigenen Gedanken, Problemen uns Schicksalen beschäftigt waren, so stark beschäftigt das sie gerade noch die Haltestange erwischten als der Zug anfuhr.. So wie auch das Leben fährt, mal ruhig, mal rasant, mal schnell, mal langsam.. Und wenn es abrupt abbremst versuchst du dich anzuhalten, vielleicht nicht an Haltestangen wie im Zug, sondern an Menschen, Menschen die dir Halt und das Gefühl von Geborgenheit schenken.. Menschen die einen verstehen, schätzen und für einen einstehen.. Diese Menschen zählt es zu finden, besser jetzt als zu spät, denn einmal nicht die Haltestange erwischt fällst du um, landest hart, versuchst umgeben von starren Blicken aufzustehen, suchst Halt aber findest ihn nicht, bleibst liegen, beginnst zu träumen…

Unterwegs

by theguy

Ich geh durch diese Straßen, sie wollen nicht enden, ich gehe dahin, in die Welt hinaus. Ich bilde mir ein frei zu sein, die Atmosphäre zu genießen, träume vom glücklich sein, von einer heilen Welt. Doch dann pocht der Hinterkopf an meiner Tür, wirft mir die Realität vor die Augen, das hier ist keine Freiheit, der Weg zurück nach Hause wird mir nicht entgehen, irgendwann muss ich in den Zug steigen, zurück zu dem fahren, was sich mein Zuhause nennt, doch dort will ich nicht hin, ich will diese Straßen entlang gehen, und gehen, und immer weiter gehen, vielleicht am Ende mal meinem Bett begegnen und dieser Nacht ein friedliches Ende bereiten, aber das geht nicht, ich muss zurück, zu den Menschen die mich andauernd zur Weißglut bringen, doch ich will nicht, ich will nicht aber muss, bin gefangen genommen von der Realität, ob ich die Glückliche Freiheit wie ich sie mir wünsche je erleben darf..? Ich kann es nur hoffen, während ich durch diese Straßen gehe, begleitet von Glücksgefühlen und Hass

Zukunftsträumerei

by theguy

Ich möchte so viel, und weiß nicht warum. Ich mache mir Vorstellungen von Dingen, die noch lange nicht Gewiss sind. Ich träume von Zielen, von denen niemand weiß, ob ich sie je erreichen werde. Gedanken laufen auf Hochtouren, kreieren Bilder und Filme, es ist ein ständiges Kino, unermüdlich und nie aufhörend spielt es dort oben im Kopf, einem Ort, den keiner kontrollieren kann. Es sind Situationen, Begegnungen, Erlebnisse und Standpunkte, viele von ihnen sind schön, selten sind es traurige Geschichten. Aber warum mache ich mir Bilder von womöglich unerfüllbaren Träumen, warum denke ich über Glück und Erfolg nach, wenn noch lange nichts im Ausblick steht? Manchmal macht es mich verrückt, ich weiß das diese Gedanken nie so in die Realität umgesetzt werden, wie sie sich im Kopf abspielen. Manche Dinge sind vollkommen absurd, fast schon schlimm. Warum übertreibt es die Fantasie? Warum kann ich mich nicht auf die Realität und die Jetzt-Zeit konzentrieren? Warum gibt es keine Fernbedienung, die diese niederschlagende Zukunftsträumerei abschalten kann?

Unentschlossenheit

by theguy

Man will Dinge tun, bringt sie aber nicht über sich, man will Dinge erreichen, hat aber keine Motivation.Man will Dinge erreichen, aber zeigt kein Engagement, man will Dinge erleben aber hat keine Chance.

Man wünscht sich vieles, aber wird nicht erhört, man möchte Zuneigung und Liebe, bekommt aber kein Glück.

Man möchte leben, das Leben spüren und fühlen, stößt aber ab wie ein verkehrter Magnet.

Man möchte lachen, sich freuen und zugleich weinen und schreien. 

Wohin führt einen das Leben, diese Luft zwischen Traum und Realität. Wohin führt einen das Schicksal, dieser Verräter der selbst nichts kann. Was mache ich noch hier, warum bin ich nicht fort. Warum bin ich da, und nicht längst an einem anderen Ort? Einem Ort der Zuflucht. Einem Ort der Freude. Einem Ort des Glücks. Einem Ort des Erfolgs. Einem Ort der Liebe.

Einem Ort des Vertrauens.

Gibt es diesen Ort? Kann es ihn geben? Fragen die keiner zu beantworten weiß. Warum auch? Macht doch niemanden heiß. Als ob es jemanden geben würde den diese Fragen interessieren! Als ob es jemanden gibt der Antworten sucht! Nein ihr höheren Mächte ihr lasst uns hier liegen und stehen und vergnügt euch an der Verrottung des menschlichen Verstands!

Lonely

by theguy

This is a topic I don’t know how to start. You want to live and be free. But you can’t. You want to make new experiences, but you can’t. Or you don’t want to. Because you’re alone. And in life, many, many things, are meant to be done together. With someone you like. Some thing even with someone you love. But if you haven’t got neither of these peoples, you are facing a wall. You are standing there, thinking „what shall I do?“, and have no answer for it. Most of my free time is being spent sitting at home, in front of my computer, stalking Youtube, waiting for the day to go over. When I’m outside already, for example after work, I tend to walk through the city, do some shopping. But when on weekends and holidays, I don’t see any sense in taking a shower and changing my clothes just for myself. Why should I.  I talked about it with a few peoples, some of which trying to give me tips on how to improve my life and how to get more socialized. Some simply say „Well just do something! Change yourself!“, some say „Just ask a couple schoolmates to do something with you!“, some are like „Just get drunk in the park“, but none of these really help myself. I mean okay, I managed to hang out with a schoolmate of mine a couple times, he’s okay, he’s funny and it’s nice spending some time with him. But it’s nothing more than spending time. In general, all the people at school and work, I think their okay. I can talk with them, they accept me, and I accept them too. But there’s nobody under them that I could call a „friend“. Their‘ just „colleagues“. Nothing more. So the question arises: „How to make friends?“, „Where did other people get their friends from?“. And these questions turned out to be pretty hard to answer. Again, I talked about them with a few people. They’re like „Go into a bar“, „Get into a disco“, „Go to a prom“. It may sound easy. But damn those peoples simply don’t seem to know what it’s like to go to a public event alone. Did you go to a disco alone yet? What shall I do there? Stand around, talk to some girls, asking them if they want to be friends? No way. Some tend to say „You didn’t even try yet!“, but do you know how hard it is for me to do something like that? I guess I’ve got some kind of social anxiety or social phobia. I used to speak up to girls that I saw on the street. Turned out to be working pretty well. But these girls again where no girls that you could call „friends“. Even if they were nice when you first met them, most of them had „no time“ to date again. Maybe I’m not meant to have friends. Maybe I’ll get some friends later. But what’s „later“. I can’t live with „maybe later“, „wait what happens“. I want to live my life now. Now I’m a teenager. Now’s the time where I’m meant to have fun, and make experiences. Well, to finish this up: there’s one person I call a „friend“, a person I used to be friends with for a couple years now. And now I’m even afraid to loose this friendship. What is this life I experience about? Is it real?

Do people say things they don’t mean? Yes they surely do. Why do they say things they don’t mean? There can be several causes, sometimes they do it by accident, sometimes on purpose. For my part, I don’t do it on purpose. I say things that I don’t mean, even though I don’t want to. The worst part: I realize what I said then, when it’s already too late. I chat with people, they write something, I write something, they get angry, and I’m like „Heck, what did I just say“. I understand why they’re angry or upset; because of what I said. But most of the time I didn’t really mean what I say. I then realize „Damn, why did I say that? That’s not my real, true opinion on this topic.“ But then it’s already too late. I can’t change what I said. Sure, I can answer „ohh I didn’t mean it that way“, but if I do that over and over again, my chat partner would soon get curious about whether I actually have a own opinion on something. It’s depressing me. I start trouble without a) wanting trouble b) with things that aren’t supposed to make trouble c) things that I didn’t mean that way. Things I afterwards regret having said. I can’t control it. I can’t stop it. I do conversations, and suddenly it happened. Suddenly I realize what I just said or sent. It is frustrating. Sometimes I would just want to quit the chat right at this point. But then my chat partner’s like „Dude you’re such a dirtbag quitting our conversation after saying this and that“. This is one of those moments where life seems to fall down on you, and you can’t lift it up again. It’s permanent damage. Even if you keep being friends with that person, it will stay in the back of your mind. It’s like loving someone with your heart but being stopped in expressing it by your brain. It’s horrible. Why can’t I simply give spontaneous answers that represent what I want to express and what I really feel. Why are these answers always turning out to be bullshit afterwards. I want it to stop, but you are left alone with it. 

Joyful moments

by theguy

Quotes tend to say it are the little moments that matter. But for me, often these little moments aren’t that joyful. After these minutes, hours, I spent having fun and satisfaction, I am thinking about the things that I may have done wrong, or basically things that I could have done better. For me. Often, for the other people that were present in these moments, I did everything right. They say it was a pleasure meeting me. But I struggle with it. I ask myself „Could I have gotten more out of this situation?“, „Did I express this and that not how I wanted to?“, „Did I speak loud and clearly and did the people around understand me acoustically?“. These question get intense when I know, that this moment was the last time I am going to experience it or when I know that it’ll take a long time, a too long time, for me being able to „revise“ the „mistakes“ I did. Because I want to do everything perfect. I want to satisfy my friends. I want to get the most out of moments, that I spend with friends. And after these moments, I am thinking about them. I am thinking about them for days, weeks, often I call them back even months after. It kinda scares me. I always find something that I could have done better. Something that let’s me think „Hey, you could have expected that! Why didn’t you think of it!?“. I don’t know why I have this habit to „analyze“ joyful moments for ages after they happened. Maybe it’s because I haven’t got that many „joyful“ moments. Well, yeah, actually it are the moments that matter. I take back my first two sentences in this post. I don’t know why I’ve written them. But I also don’t want to remove them, why ever.

Time (Translation)

by theguy

[Note: This is my translation of the article „Zeit“ posted earlier on vizzare.com]

Shit the time is passing so fast. I’ve just been at a relatives home, no fuck that was already 5 days ago.. Why does life always have to be a straight forward directed cycle drawing to a close more and more with every day, even if we’ve still got many days ahead of us.. I want to use the time and I want to have time, time that I can use – But it’s passing so fast! I hardly finished doing something productive and the time as well as the day are over again – That’s just not possible.. And why do we have to go to sleep in the evenings? It’s just waste of time! 6 hours of time you can’t use in the night! Completely useless! And even if you do something with this time we anger because suddently it’s being over again.. Continue reading